Südkorea entwickelt nach Missbrauchsskandal Tracking-Software für Krypto-Transaktionen

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Das südkoreanische Ministerium für Internet und Cybersicherheit (KISA) will eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software entwickeln, um Krypto-Transaktionen im Darknet nachverfolgen zu können. Auslöser für diesen Schritt ist ein nationaler Missbrauchsskandal.

Laut dem Nachrichtenportal New Daily arbeitet die Regierung bereits seit Januar an der entsprechenden Software-Lösung. Stein des Anstoßes war dabei der sogenannte „Telegram Nth Room Skandal“ im Zuge dessen kinderpornografische Inhalte über den Messenger-Dienst Telegram verbreitet wurden.

Wie die KISA erklärt, nutzt die geplante Software Maschinelles Lernen, um Seiten im südkoreanischen Darknet ausfindig zu machen, die mit Krypto-Transaktionen in Verbindung stehen. Für die Leitung des Projekts ist die Behörde für Virtuelle Vermögenswerte (VASP) zuständig.

Die Software soll schnellstmöglich in einer Pilotphase getestet werden und spätestens 2022 in Betrieb genommen werden.

Cho Joo-bin, der mutmaßliche Strippenzieher hinter dem Missbrauchsring, befindet sich derzeit in Untersuchungshaft, verweigert jedoch, mit der Polizei zu kooperieren. Die Arbeit der Ermittler ist dadurch enorm erschwert, da viele der in dem Fall getätigten Zahlungen für kinderpornografische Inhalte in Form der Kryptowährung Monero (XMR) getätigt wurden, die auf Anonymität und Datenschutz spezialisiert ist.


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