Regierung will Krypto-Transaktionen als Kapitalertrag besteuern

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Die südkoreanische Regierung plant, Kapitalerträge aus Kryptowährungstransaktionen zu besteuern. Laut einem Bericht der Korea Times vom 9. Dezember heißt es, dass das Wirtschafts- und Finanzministerium des Landes bis zum ersten Halbjahr 2020 einen überarbeiteten Gesetzesentwurf zur Einführung dieser Maßnahme erarbeiten wolle.

Außerdem will die koreanische Nationalversammlung derzeit einen entsprechenden Gesetzesentwurf zur Erhöhung der Transparenz im Kryptowährungshandel billigen. Kommt es zu einer Verabschiedung, würde diese neue Regulierung ein Jahr nach der Plenarsitzung der Versammlung in Kraft treten.

Der Vorschlag im Zusammenhang mit dem Kapitalertrag soll unabhängig von anderen gesetzlichen Regelungen verabschiedet werden. Die Korea Times erklärte jedoch, dass eine angemessenere Definition von Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten erforderlich sein werde, damit die Maßnahmen der Regierung für jeden nachvollziehbar seien.

Es müsse unter anderem die Frage geklärt werden, ob Krypto-Erträge ähnlich wie Erträge aus dem Aktienhandel oder aus Immobilientransaktionen betrachtet werden.

Um ihre Besteuerungspläne umzusetzen, könnte die Regierung daher Zugang zu Handelsaufzeichnungen an Kryptowährungsbörsen benötigen. Das ist in Ländern, wie etwa den USA, bereits üblich.

Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche

Wie Cointelegraph berichtete, heißt es in Südkoreas geplantem Gesetz über die Angabe und Verwendung bestimmter Finanztransaktionsinformationen, dass Banken für Kryptobörsen Konten auf echtem Namen ausstellen müssen. Dadurch sei sichergestellt, dass die Kryptobörsen die gleichen Identitätsprüfungs- und Anti-Geldwäsche-Maßnahmen umsetzen wie traditionelle Finanzinstitute.

Kryptowährungsbörsen sollen direkt durch die Aufsichtsbehörde des Landes, die FSA, reguliert werden. Diese Maßnahme umfasst auch die Einführung eines Kryptobörsenlizenzsystems, wie es die transnationale Aufsichtsbehörde FATF empfiehlt.

Die große südkoreanische Börsen Upbit, die von einer Tochtergesellschaft des koreanischen Technologieriesen Kakao betrieben wird, gab letzten Monat bekannt, dass 342.000 Ether (ETH) aus ihren Hot-Wallets gestohlen wurden.

Der Diebstahl ereignete sich, als die Börse Vermögenswerte zwischen Hot- und Cold-Depots bewegte. Einige Leute vermuten daher, dass jemand aus dem Umfeld der Börse diesen Diebstahl durchgeführt hat. Upbit hat versprochen, den Betroffenen den Schaden aus seinen Unternehmensmitteln zu erstatten.

Es wurden seither mehrere Überweisungen auf der Ethereum-Blockchain entdeckt, die mit diesen gestohlenen Vermögenswerten in Verbindung gebracht werden.




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